DAS SIND WIR.

Schön, Sie kennen zu lernen!

DR. PHILIPP MASSARI

Dr. Philipp Massari

Als Teenager habe ich meine Freizeit meistens mit Strategiespielen oder damit verbracht, mit Freunden politische Debatten zu führen. Ich hatte nie vor, ein Litigator zu werden. Tatsächlich habe ich meine Karriere im Bereich „structured finance“ begonnen.

Als ich jedoch anfing, als Anwalt zu arbeiten, wurde mir bewusst, dass strategisches Denken und die Entwicklung überzeugender Argumente der Kern dessen sind, was einen guten Litigator ausmacht. Es wurde mir klar, dass ich intuitiv einen Beruf gewählt hatte, der es mir ermöglichte, meine Leidenschaften täglich zu leben. Was für ein Glück! Seitdem habe ich stetig daran gearbeitet, jeden Tag ein besserer Litigator zu werden.

Während meiner Karriere als externer Anwalt sowie als Inhouse Counsel habe ich an hochkarätigen Rechtsstreitigkeiten und Schiedsverfahren gearbeitet, die zu wegweisenden Entscheidungen deutscher und europäischer Gerichte geführt haben. Wenn Sie mehr über diese Fälle erfahren möchten, dann scrollen Sie doch bitte einfach etwas nach unten.

Dank meines italienischen Vaters und meiner französischen Frau spreche ich neben deutsch und englisch auch italienisch und französisch.

Als Teenager habe ich meine Freizeit meistens mit Strategiespielen oder damit verbracht, mit Freunden politische Debatten zu führen. Ich hatte nie vor, ein Litigator zu werden. Tatsächlich habe ich meine Karriere im Bereich „structured finance“ begonnen.

Als ich jedoch anfing, als Anwalt zu arbeiten, wurde mir bewusst, dass strategisches Denken und die Entwicklung überzeugender Argumente der Kern dessen sind, was einen guten Litigator ausmacht. Es wurde mir klar, dass ich intuitiv einen Beruf gewählt hatte, der es mir ermöglichte, meine Leidenschaften täglich zu leben. Was für ein Glück! Seitdem habe ich stetig daran gearbeitet, jeden Tag ein besserer Litigator zu werden.

Während meiner Karriere als externer Anwalt sowie als Inhouse Counsel habe ich an hochkarätigen Rechtsstreitigkeiten und Schiedsverfahren gearbeitet, die zu wegweisenden Entscheidungen deutscher und europäischer Gerichte geführt haben.

Wenn Sie mehr über diese Fälle erfahren möchten, dann scrollen Sie doch bitte einfach etwas nach unten.

Dank meines italienischen Vaters und meiner französischen Frau spreche ich neben deutsch und englisch auch italienisch und französisch.

Vita

  • Seit 2020 Massari Olbrich, München und Zug, Partner

  • 2019-2020 Daedalus Law, München, Inhaber

  • 2013-2019 Philip Morris International, Lausanne, Senior Counsel Regulatory Policy & Strategy

  • 2009-2013 Hogan Lovells, München, Senior Associate

  • 2007-2009 G&P Law Firm, Nürnberg, Associate

  • 2006-2007 Freshfields, Frankfurt, Associate

  • 2006 Promotion im Bank- und Wettbewerbsrecht (summa cum laude)

  • 2005-2006 LL.M. in American Business Law an der Tulane Law School, New Orleans (with distinction, Perfect Record Award)

  • 2002-2005 Wissenschaftlicher Assistent bei Prof. Dr. Dr. Stefan Grundmann und Prof. Dr. Thomas Ackermann, Erlangen

  • 2002 Zulassung als Rechtsanwalt, Zweites Staatsexamen (top 10%)

  • 2000 Linklaters, London, Referendar

  • 2000-2002 Oberlandesgericht Nürnberg, Referendar

  • 1999 Erstes Staatsexamen (top 1%)

Veröffentlichungen & Vorträge

  • Massari, Streitigkeiten bei der Übertragung von Aktien, in: Mehrbrey (Hrsg.), Gesellschaftsrechtliche Streitigkeiten, 3. Auflage 2019.

  • Massari, Pflichtmediation in Italien – Ein gelungenes Experiment?, Zeitschrift für Konfliktmanagement 2017, 35

  • Massari/Rizzuto, Pflichtmediation in Italien – Der zweite Versuch nach der Entscheidung des Verfassungsgerichts vom 6. Dezember 2012, Zeitschrift für Konfliktmanagement 2013, 185.

  • Gärtner/Massari, Zuständigkeit Deutscher Gerichte für Schadensersatzansprüche gegen ausländische Ratingagenturen, BB 2012, 121.

  • Pörnbacher/Massari, Schutz von Anlagen in geschlossenen Immobilienfonds – Neue Aufklärungs-, Beratungs- und Dokumentationspflichten, in: Schirmacher (Hrsg.), Geschlossene Fonds 2011.

  • Pörnbacher/Massari, Kommentierung der Entscheidung des OLG Brandenburg zum Ersatz entgangenen Gewinns bei Prospekthaftungsansprüchen, BB 2010, 2332

  • Pörnbacher/Massari, Kommentierung der BGH Entscheidung zur Vermutung aufklärungsgerechten Verhaltens bei Verletzung von Aufklärungspflichten, BB 2010, 1533

  • Franck/Massari, Die Zahlungsdiensterichtlinie: Günstigere und schnellere Zahlungen durch besseres Vertragsrecht?, WM 2009, 1117

  • Franck/Massari, Die Zahlungsdiensterichtlinie: Der Europäische „Uniform New Payments Code“, in Riesenhuber (Hrsg.), Perspektiven des Europäischen Privatrechts, 2008.

  • Grundmann/Massari, Italienisches Gesellschafts-, Bank- und Kapitalmarktrecht in Grundmann/Zaccaria (Hrsg.), Einführung in das italienisches Recht, 2007.

  • Massari, Das Wettbewerbsrecht der Banken, 2006.

  • Wie lange wird die Tabakindustrie noch Zigaretten verkaufen? – Ein System Dynamics Model für eine rauchfreie Zukunft, Vortrag bei der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für System Dynamics in Dessau-Roßlau, September 2017

  • The role of IP in a smoke-free future, IP Konferenz in Batumi (Georgien), Juli 2017

  • Einschränkung von Markenrechten im Dienste des Gesundheitsschutzes, Mandantenveranstaltung bei Gleiss Lutz, Stuttgart, Dezember 2016

  • Erfahrungen mit der Pflichtmediation in Italien, im Forum: Freiwilligkeit der Mediation und Mediationszwang – geht das zusammen?, Konflikt-Management Kongress in Hannover, August 2016

  • Spill-over effect of plain packaging, IP Konferenz in Berlin, Dezember 2015

  • Aktuelle Entwicklungen des Kartellschadensersatzrechts, Mandantenveranstaltung bei HoganLovells, München, April 2013

Mitgliedschaften & Verschiedenes

  • Seit 2023 (Sommersemester) Lehrbeauftragter für „Storytelling im Zivilprozess“ an der Universität Heidelberg

  • Gastdozent für Klageschrift, Klageerwiderung und Berufung im Rahmen der Referendarausbildung beim LG München I
    (ernannt vom Präsidenten des OLG München)

  • Vorstandsmitglied beim Europäischen Institut für Konfliktmanagement (EUCON) in München

  • Co-Autor der EUCON-Mediationsordnung

  • Mitglied der Deutschen Institution für Schiedsgerichtsbarkeit (DIS)

  • Wirtschaftsmediator (Münchner Ausbildung, Eidenmüller/Hacke/Fries)

  • Mitglied der Deutsch-Italienischen Juristenvereinigung

  • Inhaber des Sportseeschifferscheins (SSS)

TILL OLBRICH

Till Olbrich

Ich habe über zwei Jahrzehnte Erfahrung in komplexen Rechtsstreitigkeiten und „Government Affairs“-Arbeit. Als Deputy General Counsel bei Philip Morris International leitete ich die Arbeit großer Anwaltsteams, beriet den Vorstand und war an streitigen Angelegenheiten buchstäblich auf der ganzen Welt beteiligt. Viele spannende Herausforderungen! Es war eine großartige Zeit bei PMI. Einige Jahre war ich auch für die regulatorische Grundlagenarbeit und Strategie des Unternehmens verantwortlich. In vielen regulatorischen Kampagnen konnte ich an der Schnittstelle von Politik, Wissenschaft und Recht neues Terrain abstecken. Vor meiner Zeit im Unternehmen lernte ich das Handwerkszeug eines Litigators bei Hengeler Mueller in Deutschland und Wachtell Lipton in New York. Zwei fantastische Kanzleien. Um das Bild abzurunden: Ich hatte auch mal ein kurze Episode als CEO eines gescheiterten Technologie Start-Up. (Immerhin konnte ich viel daraus lernen.)

Meine Frau Steffi und ich haben vier Kinder. Ich liebe Fußball, spiele Volleyball, lese gerne Gerichtsromane und interessiere mich brennend für Politik. Ich spreche deutsch, englisch und französisch und kann in weiteren 11 Sprachen Bier bestellen.

Ich habe über zwei Jahrzehnte Erfahrung in komplexen Rechtsstreitigkeiten und „Government Affairs“-Arbeit. Als Deputy General Counsel bei Philip Morris International leitete ich die Arbeit großer Anwaltsteams, beriet den Vorstand und war an streitigen Angelegenheiten buchstäblich auf der ganzen Welt beteiligt. Viele spannende Herausforderungen! Es war eine großartige Zeit bei PMI. Einige Jahre war ich auch für die regulatorische Grundlagenarbeit und Strategie des Unternehmens verantwortlich. In etlichen regulatorischen Kampagnen konnte ich an der Schnittstelle von Politik, Wissenschaft und Recht neues Terrain abstecken. Vor meiner Zeit im Unternehmen lernte ich das Handwerkszeug eines Litigators bei Hengeler Mueller in Deutschland und Wachtell Lipton in New York. Zwei fantastische Kanzleien. Um das Bild abzurunden: Ich hatte auch mal ein kurze Episode als CEO eines gescheiterten Technologie-Startup. (Immerhin konnte ich viel daraus lernen.)

Meine Frau Steffi und ich haben vier Kinder. Ich liebe Fußball, spiele Volleyball, lese gerne Gerichtsromane und interessiere mich brennend für Politik. Ich spreche deutsch, englisch und französisch und kann in weiteren 11 Sprachen Bier bestellen.

Vita

  • Seit 2020 Massari Olbrich, München und Zug, Partner

  • 2005-2019 Philip Morris International, Lausanne und New York

    • Deputy General Counsel

    • Regional GC for Lateinamerika & Kanada

    • Vice President Regulatory Policy & Strategy

  • 2003-2004 Wachtell Lipton, New York, Foreign Associate

  • 2001-2002 Hengeler Mueller, Frankfurt, Associate

  • 2001 Spider M AG, Nürnberg, CEO

  • 1999-2000 Hengeler Mueller, Düsseldorf, Associate

  • 1999 Zulassung als Rechtsanwalt, Zweites Staatsexamen (top 1%)

  • 1999 Dan Assan Law Firm, Tel Aviv, Referendar

  • 1997-1999 Oberlandesgericht Nürnberg, Referendar

  • 1997 Erstes Staatsexamen (top 1%)

Veröffentlichungen & Vorträge

  • History of Innovation and (Legal) Controversy in Art. Petersburg, 15. Mai 2019.  St. Petersburg International Legal Forum

  • What They Don’t Teach in Law School? (panel discussion). 15. Mai 2019.  Petersburg International Legal Forum

  • Not Whether But How: The Role of Regulation: Blocker or Propeller for Innovation. Manila, Philippines, 20. März 2019.  Ateneo Law School

  • Damned if you do, damned if you don’t? Legal approaches to innovation for less harmful products (keynote speech).  Mexico City, 12. März 2019.  Foro Internacional Innovacion +Derecho

  • Harm reduction, innovation and law (lecture). St. Petersburg, 18. Mai 2018.  LF Academy

  • The Exponential Law Department: an Oxymoron? IICJ Vol.10 No.38 (2017) (mit J. Dengo)

  • Whatever Happened to EU Subsidiarity? Project Syndicate, 8. Dezember 2015 (mit R. Rayle)

Mitgliedschaften & Verschiedenes

  • Seit 2023 (Sommersemester) Lehrbeauftragter für „Storytelling im Zivilprozess“ an der Universität Heidelberg

  • Gastvorträge an der Universität Neuchatel und der Business School of Lausanne

  • ASA – Swiss Arbitration Association

  • Swiss Legal Tech Association

  • Association of International Business Lawyers (AIBL)

  • Deutsch-Russische Juristenvereinigung e.V.

  • Deutsch-Israelische Juristenvereinigung e.V.

  • Advisory Board of Rainmaker Online Training Solutions Private Limited, Mumbai, India

UNSERE ERFAHRUNG IN GROSSEN FÄLLEN

Falls Sie an Beispielen unserer bisherigen Arbeit interessiert sind, dann schauen Sie sich doch mal diese Auswahl einiger Fälle an, an denen wir als externe Anwälte oder als Inhouse-Juristen gearbeitet haben. Diese sollten Ihnen einen guten Eindruck verschaffen, bei welcher Art von Fällen wir über besondere Erfahrungen verfügen.

Pioneering

Wegweisende Kartell­schadens­ersatzklage in Deutschland

Bis Anfang der 2000er Jahre waren Kartellschadensansprüche in Deutschland bestenfalls von akademischem Interesse. Weder war klar, wer Ansprüche geltend machen konnte, noch, wie solche nachgewiesen werden mussten. Dies änderte sich langsam nachdem im Jahr 2001 der Gerichtshof der Europäischen Union (EuGH) in Courage festgestellt hatte, dass Geschädigte in der Lage sein müssen, Schadensersatz für Verluste geltend machen zu können, die ihnen durch wettbewerbswidriges Verhalten entstanden sind. ORWI, ein insolventes Druckmaschinenunternehmen und Opfer des Selbstdurchschreibepapier-Kartells, war ein solcher Geschädigter. ORWI trat seine Kartellschadensansprüche an seine Bank ab, und Dr. Philipp Massari vertrat diese Bank zusammen mit seinen damaligen Kollegen vor dem Oberlandesgericht in Karlsruhe. Das Gericht bestätigte, dass ORWI Schadensersatzansprüche zustanden und es diese auch ausreichend nachgewiesen hatte. Im weiteren Rechtsmittelverfahren hat der Bundesgerichtshof (BGH) dann erstmals konkret festgestellt, wer Kartellschadensersatz geltend machen kann und welcher Beweismaßstab gilt. Diese Pionierarbeit legte für Jahre den Grundstein für Kartellschadensansprüche in Deutschland.

tobacco

Tabakproduktrichtlinie– eine regulatorische Kampagne an der Schnittstelle von Recht, Wissenschaft und Politik

Neun Jahre, 28 Mitgliedsstaaten und natürlich Brüssel: Die Revision der EU-Tabakproduktrichtlinie (TPD2) war ein enormes Gesetzgebungsvorhaben im Bereich Gesundheit und Binnenmarkt. Um dabei einen gewissen Einfluss auf den Ausgang zu haben, zumal als ein oft geächteter Stakeholder, war es erforderlich, wissenschaftliche Erkenntnisse mit rechtlicher Analyse und evidenzbasierter politischer Überzeugungsarbeit bestmöglich zu kombinieren. Es war für uns eine Achterbahnfahrt, von dem Grundsatzpapier der EU-Kommission im Jahr 2007 bis hin zur Umsetzung auf Ebene der Mitgliedsstaaten neun Jahre später. Wichtig ist, dass die Richtlinie trotz einiger Mängel den Grundstein gelegt hat für neue, bessere Alternativen zu herkömmlichen Zigaretten – ein Innovationsbereich mit riesigem Potential, der sich in der EU und anderen Ländern weiter rasant fortentwickelt.

changing

Neuordnung der Investitions­schieds­barkeit in der EU

Achmea, ein niederländischer Investor, erhob eine Schiedsklage gegen die Slowakische Republik im Rahmen des bilateralen Investitionsabkommens, das ursprünglich zwischen den Niederlanden und der Tschechoslowakei geschlossen worden war. Die Slowakische Republik machte geltend, dass die Schiedsklausel mit dem Beitritt der Slowakei zur EU ungültig geworden sei. Das Schiedsverfahren würde gegen den Vorrang des Unionsrechts verstoßen. Das Schiedsgericht entschied jedoch anders, weshalb die Slowakische Republik Klage auf Aufhebung des Schiedsspruchs erhob. Dr. Philipp Massari und seine damaligen Kollegen vertraten die Slowakische Republik in diesem Verfahren vor dem Oberlandesgericht in Frankfurt am Main. Schlussendlich hatte der Gerichtshof der Europäischen Union das letzte Wort in diesem Fall. Der EuGH entschied zu Gunsten der Slowakischen Republik – eine wegweisende Entscheidung für die Investitionsschiedsbarkeit in der EU, weil sie alle bilateralen Investitionsabkommen innerhalb der EU faktisch obsolet gemacht hat.

bringing

Wie man ein internationales kriminelles Netzwerk zur Strecke bringt

Mr. X führte ein Doppelleben. Hinter der Fassade einer angesehenen Persönlichkeit in seiner Gemeinde in Deutschland agierte er als der Drahtzieher einer ausgeklügelten, international tätigen Bande von Zigarettenfälschern, mit Fabriken in Dubai und Nordkorea und Vertrieb in Europa, USA und Afrika. Till Olbrich und seine damaligen Kollegen mussten mehrere Jahre hartnäckig am Ball bleiben, um die Fakten zu sammeln, eine Strategie zu entwickeln und schließlich das kriminelle Netzwerk in die Knie zu zwingen. Der Fall erforderte eine enge Zusammenarbeit auf mehreren Kontinenten mit Zollfahndern, Staatsanwälten und Polizei. Gleichzeitig mussten die an der Ermittlung beteiligten Mitarbeiter des Unternehmens vor möglichen Vergeltungsmaßnahmen geschützt werden. Der Aufwand lohnte sich: Mr. X kam ins Gefängnis und wurde zu erheblichen Schadensersatzzahlungen verurteilt.

from

Von der Krise zu "Best Practices": Arbeitsbedingungen in der Tabakindustrie

Human Rights Watch veröffentlichte 2010 einen Bericht über schwerwiegende Probleme beim Tabakanbau in Kasachstan und beschuldigte Philip Morris International (PMI), nicht genug zu tun, um Kinderarbeit zu bekämpfen. Der Bericht sorgte für negative Schlagzeiten in aller Welt, viele Fragen von Aufsichtsbehörden und eine Untersuchung durch den US-Kongress. Durch konstruktive Zusammenarbeit und transparente Informationspolitik schaffte es das Unternehmen, diese Krise zu bewältigen. Was aber noch wichtiger ist: Unter Herrn Olbrichs Führung verbesserte das Unternehmen über mehrere Jahre hinweg kontinuierlich die Arbeitsbedingungen im Tabakanbau weltweit. Dies erforderte nicht nur ein ambitioniertes, internes Vorgehen; es mussten auch vertrauensvolle Beziehungen mit NGOs und regulatorischen Stakeholdern aufgebaut werden. PMIs Vorgaben für „Agricultural Labor Practices“ gelten heute als ein vorbildlicher Ansatz im Bereich nachhaltiger Lieferketten.

unmasking

Entlarvung eines "Gesundheitsbeitrags" als rechtswidrige staatliche Beihilfe

Im Jahr 2015 führte ein EU-Mitgliedstaat unter der Etikette „Gesundheitsbeitrag“ eine neue Steuer auf bestimmte Konsumgüter ein. Die Steuersätze waren stark progressiv, mit sehr niedrigen Sätzen für Unternehmen mit niedrigem Umsatz und deutlich höheren Sätzen für umsatzstärkere Unternehmen. Dr. Philipp Massari entwickelte die Argumentation, dass diese neue Steuer in Wirklichkeit eine rechtswidrige staatliche Beihilfe darstelle. Die Europäische Kommission sah dies genauso und verpflichtete den EU-Mitgliedstaat, die Steuer aufzuheben.

negotiating

Steuerforderungen verhandeln und vergleichen

Wer kennt das nicht?  Regierungen brauchen Geld.  Hin und wieder werden dann große Unternehmen mit unerwarteten Steuerforderungen konfrontiert, die auf einer neuartigen Auslegung der Steuergesetze beruhen.  Wie können solche Konflikte gelöst werden, insbesondere wenn ein gutes Verhältnis zu den Behörden für das laufende Geschäft sehr wichtig ist?  In der Regel gewähren Gerichte in den betreffenden Ländern der Regierung viel Ermessen, so dass es nicht ausreicht, sich nur auf solide rechtliche Argumente zu verlassen.  Die Abwägung von Wahrscheinlichkeiten und der Einsatz von Empathie (d.h. sich in die Rolle der Regierungsakteure zu versetzen) – natürlich zusätzlich zu einer präzisen Analyse von Fakten und Gesetzen – machten oft einen großen Unterschied, um Lösungen zu finden, die sowohl finanziell tragbar als auch rechtlich und politisch akzeptabel waren.

playing

Defensive und Offensive in Gerichtsverfahren, Schiedsverfahren und Mediation

Im In- und Ausland haben wir Großbanken und Investmentfonds bei Klagen von Aktionären, Kunden und Geschäftspartnern vertreten. Dabei standen oft sehr hohe, sechs- bis achtstellige Summen auf dem Spiel. Die Fälle erregten teilweise auch mediale Aufmerksamkeit und machten es dann erforderlich, viel Fingerspitzengefühl bei der Abstimmung und Zusammenarbeit mit Stakeholdern walten zu lassen. Aber wir können auch angreifen: Zum Beispiel waren wir an einer Millionen-Schiedsklage für ein internationales Öl- und Gasunternehmen beteiligt, um Preisanpassungen im Rahmen langfristiger Gaslieferverträge durchzusetzen. Außerdem haben wir einen bekannten Konzern bei der Durchsetzung von Schadensersatzansprüchen gegen seinen ehemaligen CEO und seinen D&O-Versicherer beraten.