LITIGATION - KUNST UND WISSENSCHAFT ZUGLEICH

Wie kann man einen Konflikt optimal bewältigen? Wie können wir die Erfolgsaussichten maximieren?

Das Fundament bilden Qualität und Präzision. Gleich ob es um darum geht, den Sachverhalt zu ermitteln, die Rechtslage zu analysieren, mit Sachverständigen zu arbeiten, Zeugen zu vernehmen oder Argumente vorzutragen – Qualität und Präzision sind unabdingbar. Allein diese „Basics“ machen Litigation zur Spezialdisziplin.

Für uns hört es damit aber nicht auf, nein, es geht erst richtig los. Wir begreifen Litigation als Kunst und Wissenschaft zugleich und gehen noch einige Schritte weiter. Was macht einen großartigen Litigator aus? Das ist jemand der Strategie und Taktik versteht, der die linke und die rechte Gehirnhälfte benutzt, der einfallsreich und diszipliniert arbeitet, jemand, der verteidigen und angreifen kann.

Sun Tzu sagte: „Kenne dich selbst, kenne deinen Feind.“ Für uns bedeutet das zum einen, dass wir die strategischen Zielsetzungen sowie die spezifischen Bedürfnisse der Mandanten im Blick haben müssen; und zum anderen, dass wir uns genau in die Lage des Gegners versetzen. So können wir immer ein paar Schritte voraus sein.

Ob im Gerichtssaal, im Behördengespräch oder in den Medien – ein großartiger Litigator wird sich nie nur auf eine makellose juristische Argumentation verlassen, sondern mit einer fesselnden Story überzeugen. Dabei bringt er (oder sie) erprobte rhetorische Werkzeuge zum Einsatz und bedient sich der Erkenntnisse der kognitiven Psychologie.

All das ist unsere Spezialität. Wir setzen alle Hebel in Bewegung, damit Sie gestärkt aus der Auseinandersetzung hervorgehen.

chess

STRATEGIE

Wie schaffte es Hannibal, die Römer in der Schlacht von Cannae zu besiegen? Er hatte eine Strategie. Viele sprechen von Strategie. Nur wenige wissen, wie man methodisch vorgehen muss, um eine Strategie zu entwickeln, die ihren Namen verdient. Stattdessen verlassen sich die meisten auf taktische Kniffe.

„Taktik ohne Strategie ist der Lärm vor der Niederlage.“ (Sun Tzu).

Ausgehend von Beispielen der Militärgeschichte haben wir uns damit beschäftigt, wie man Strategien methodisch entwickelt. Diese Methoden erlauben es uns, Ihren Konflikt umfassend zu analysieren, verschiedene Alternativen zu entwickeln sowie Ihren Gegner dann und dort zu stellen, wo es für Sie am vorteilhaftesten ist.

KOGNITIVE PSYCHOLOGIE

Wie verarbeitet der Verstand Informationen? Die kognitive Psychologie gewährt uns dazu wichtige Einblicke. Wenn Menschen Entscheidungen treffen und Urteile fällen, unterliegen sie einer Vielzahl kognitiver Täuschungen, wie Verlustaversion, Verfügbarkeitsheuristik, Selbstüberschätzung, Status quo-Präferenz und Ankereffekt. Richter, Manager, Behördenvertreter und Politiker sind davon ebenso betroffen. Sie sind schließlich auch „nur“ Menschen. Deshalb: Kognitive Beschränkungen von Entscheidungsprozessen zu verstehen, verschafft erhebliche Vorteile, wenn es darum geht, andere zu überzeugen. So kann man einen Fall von Anfang an besser im eigenen Sinne darstellen, gleich ob im Gerichtssaal, bei einer regulatorischen Stellungnahme oder in den Medien.

bizz
books

STORYTELLING

Es war einmal… Schon immer haben Menschen anhand von Geschichten kommuniziert.

Geschichten erzählen, Geschichten hören: Das ist fest mit dem menschlichen Gehirn verdrahtet und daher der effektivste Weg, um Ihre Botschaft zu vermitteln. Nicht umsonst sind die besten Litigator meisterhafte Geschichtenerzähler. Viele wissen jedoch nicht, dass Storytelling erlernbar ist und gute Geschichten immer dieselben Grundstrukturen aufweisen. Für uns ist Storytelling daher eine besonders wichtige Kompetenz, die wird fortlaufend praktizieren und verfeinern.

Wie können Sie mit Storytelling überzeugen, sei es einen Richter oder eine Behörde? Wer ist der Bösewicht, wer der Held? Wir setzen Storytelling ein, indem wir Fakten und rechtliche Argumente zu einer packenden, überzeugenden Geschichte verweben.

WAHRSCHEINLICHKEITEN

Wie sind die Erfolgsaussichten? Wird der Richter vorläufigen Rechtsschutz gewähren? Ist ein Vergleich besser als die Klage fortzuführen? Solche Fragen zu beantworten erfordert fast immer, mit Wahrscheinlichkeiten umzugehen. In der Tat ist es in Konfliktsituationen selten, dass es nur eine Option gibt. Normalerweise müssen wir eine Reihe von verschiedenen, möglichen Ergebnissen bewerten. Sicher: Wahrscheinlichkeitsbasierte Abwägungen zu treffen ist schwierig und oft unpräzise. Aber ohne sie kann es keine Strategie geben, keine Risikoanalyse, keine Bewertung von Handlungsoptionen. Darum setzen wir erprobte Methoden zur Abwägung von Wahrscheinlichkeiten ein, und zwar von Anfang an sowie im Verlauf Ihres Falles.

Prob
game_alle_neu

SPIELTHEORIE

Spieltheorie hilft uns bei der Analyse von Situationen, in denen Parteien – sogenannte „Spieler“ – Entscheidungen treffen, die voneinander abhängen.

Rechtsstreitigkeiten sind ein Paradebeispiel für eine solche Interdependenz. Deshalb ist Spieltheorie ein sehr nützliches Werkzeug für uns. Wir setzen sie ein, um systematisch mehrere Entscheidungen und Entscheidungskombinationen zu durchdenken, die sowohl Sie als auch Ihr Gegner im Verlauf des Verfahrens treffen könnten – ganz ähnlich wie das ein guter Schachspieler macht.

Dadurch können Sie immer einen Schritt voraus sein.